Ex-Polizeisprecher von Cottbus bekommt Bezüge bis Ende Juni

Anwälte einigen sich auf Vergleich

Berndt Fleischer, Quelle: Internetwache

Potsdam/ Cottbus – Der wegen verschwiegener Stasi-Mitarbeit fristlos gekündigte ehemalige Pressesprecher der Cottbuser Polizei, Berndt Fleischer, wird vier Monate bis Ende Juni weiterbeschäftigt.

Das sieht ein Vergleich vor, den die Anwälte des Landes Brandenburg und Fleischers als Kläger heute vor dem Arbeitsgericht Cottbus vereinbarten. Demnach stellt das Land den 59-Jährigen bis 30. Juni von der Arbeit frei und zahlt ihm für diese Zeit vertragsgemäß seine Bezüge. Außerdem erhält er vom Land ein Arbeitszeugnis.

Fleischer war nach Angaben seiner Anwältin wegen eines Herzinfarktes nicht zu der Güteverhandlung erschienen.

Er hatte im März Klage gegen seine fristlose Kündigung eingelegt und wollte weiterbeschäftigt werden. Der langjährige Sprecher des Polizeischutzbereiches Cottbus/Spree-Neiße hatte Mitte Februar nach Berichten des RBB-Magazins „Klartext” seine Tätigkeit als Inoffizieller Mitarbeiter (IM) unter dem Decknamen „Fritz” für die DDR-Staatssicherheit zugegeben. Das hatte er zuvor bestritten. dpa

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