Der „Poet“ in der Enquete

So stellte sich Dr. Thomas Falkner, heute enttarnt als IM „Poet“, in der 11. Sitzung der Enquete-Kommission am 24. Juni 2011 vor:

Thomas Falkner. Foto: Promo

 „Ich bin tätig für DIE LINKE und Jahrgang 1957. Habe also eigentlich am meisten zu erzählen. Mein Leben begann in der DDR. Ich bin von Hause aus Journalist. Ich bin mit 18 Jahren in die SED eingetreten. Ich hatte eine Phase, wie man vermuten kann, – denn das journalistische Studium war in Leipzig bei einem hinreichend zeitgeschichtlich bekannten Institut – einer ausgesprochen engen Systemnähe. Die dann doch relativ schnell zur Desillusionierung führte, was man machen kann. Etwa Mitte der achtziger Jahre war für mich der Punkt eingetreten, nach sehr starken politischen Auseinandersetzungen um meine Dissertation, nach Erfahrung auch mit der Staatssicherheit, und zwar von der Frage her, ob man für sie arbeiten soll oder nicht, dass vieles, was man sich als junger Mensch von einem sozialistischen Staat erträumt nicht geht. Dann eine Phase in der zweiten Hälfte der 80er Jahre unter dem Eindruck von Gorbatschow und Perestroika als Rundfunkjournalist, die dann in politisches Engagement mündete: die Gründung einer Plattform innerhalb der SED im Herbst 1989.

Mit dem Einstieg in die Politik war ich mitbeteiligt bei der Umgestaltung der SED in die PDS. Eine weitere Phase dann wieder im Beruf: Ich war zunächst Berliner Korrespondent der Zeitung „Freie Presse“, Chemnitz, eine der auflagenstärksten Zeitung im Osten. Ich bin dann in der ersten Hälfte der 1990er Jahre als Korrespondent nach Bonn gegangen in einer sehr interessanten Phase der Gestaltung der Deutschen Einheit. Mitte der 1990er Jahre zurück in die Politik – hier nach Brandenburg. Zunächst zu Lothar Bisky als Mitarbeiter. Ich war eine Zeit lang in der ehemaligen PDS auch in der Bundespolitik beruflich tätig. Nach einem Zwischenspiel in der freien Wirtschaft bin ich etwa seit 2003 wieder in der Landespolitik, im Wesentlichen im Land Brandenburg mit einem Zwischenspiel in Sachsen-Anhalt. Ich bin hier derzeit der Referent des Fraktionsvorstandes. Ansonsten gibt es verschiedene Bücher, Publikationen, die man googlen kann. Da will ich Sie jetzt nicht im Einzelnen mit behelligen, aber ich bin für jede Nachfrage offen.“

Lesen Sie hier das vollständige Protokoll der Sitzung!

 

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