Potsdamer MauerVerLauf – 13.August 2012 – Glienicker Brücke

Hasso macht Platz!

Aber lasst uns wehrhaft bleiben.

Robert Bachmann – Politik für die Mitte

 Da ist es wieder das Potsdam, das man kennt. Eine wunderbare Idee, noch dazu finanziert durch einen Mäzen, wie ihn Potsdam nur einmal bekommen kann, wird einfach platt gemacht. Kein Jubel für das Projekt half. Der generöse Geber wurde von den Ewiggestrigen der Stadt verprellt. Man hat ihm die Lust an einem kulturellen und auch Versöhnungsprojekt genommen.

„Nicht alles an der DDR war schlecht!“. Dieser Satz hätte auf die Kunsthalle Plattners ausnahmsweise gepasst.

Aber das hat den Stalinisten um den SED- und Stasi-Mann Hans-Jürgen Scharfenberg nicht behagt. Das geliebte Interhotel, das zum Symbol gemachte Wahrzeichen der Ideologie eben derer, die jede Veränderung nur als bösen Kapitalismus wahrnehmen, soll zum Wohle ihrer wahnwitzigen Anhängerschaft erhalten bleiben.

Der Ministerpräsident (SPD), der mit eben diesen Verhinderern regiert, sagt: „Zukunft braucht Herkunft“.

Zukunft braucht aber auch Vernunft! Hasso Plattner hatte nicht mehr den Atem für solcherlei Spielereien.

Vielleicht muss man es mit Humor nehmen. Von dem, was diese Leute wollen, ist am Ende nicht mehr als ein Hotel geblieben. Glückwunsch, Herr Scharfenberg!

Aber lasst uns wehrhaft bleiben.

Robert Bachmann

 

Plattners Kunsthalle entsteht am Jungfernsee

Der Traum ist aus: Milliardär und Mäzen Hasso Plattner hat den Bau einer Kunsthalle in der Potsdamer Mitte endgültig abgesagt.

Foto: Manfred Thomas / PNN
Deutliches Signal: Knapp eine Woche nach der Ankündigung von Hasso Plattner, dass er seine Kunsthalle nun doch nicht am Standort des Hotels Mercure errichten will, haben am Montagabend mehr als tausend Potsdamer demonstriert, um den Mäzen zum Umdenken zu bewegen. Fotos: Manfred Thomas

Nach einer wochenlangen Debatte, bei der es um den Abriss des ehemaligen DDR-Interhotels zugunsten des modernen Museumsbaus, aber auch um das Verfahren und die künftigen Ausstellungen ging, hat Plattner sich am Mittwoch mit einem offenen Brief an Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) und PNN-Chefredakteur Peter Tiede gewandt. In dem Brief schreibt Plattner, dass er sein „Privates Museum“ jetzt auf seinem Grundstück am Jungfernsee bauen werde. Damit wird aller Wahrscheinlichkeit nach das 17-stöckige heutige Hotel Mercure in unmittelbarer Nähe zum als Landtag wiederaufgebauten Stadtschloss stehen bleiben.
 Als einen Grund für seinen Rückzug nennt Plattner indirekt die Einmischung zahlreicher Potsdamer Akteure in sein privates Vorhaben.

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„Jeder Arbeiter wusste, dass der Flughafen nicht eröffnet wird“

Schönefeld (MOZ) Explodierende Kosten, verschobene Eröffnungstermine – die Hiobsbotschaften vom künftigen Großflughafen in Schönefeld reißen nicht ab. Professor Ralf Leinemann, Anwalt für Vergaberecht und Schönefeld-Insider, erklärt im Gespräch mit Mathias Hausding, dass der Kardinalfehler bei dem Projekt schon sehr früh gemacht wurde.

Baurechtler Prof. Dr. Ralf Leinemann, Partner der Rechtsanwaltskanzlei Leinemann Partner Rechtsanwälte aus Berlin © Leinemann Partner

Herr Leinemann, wann war Ihnen klar, dass in Schönefeld etwas schief läuft?

Als im Oktober 2007 die Generalunternehmer-Vergabe für das Terminal aufgehoben wurde.

Matthias Platzeck und Klaus Wowereit hatten die erneute Ausschreibung mit den zu hohen Kosten der ersten Vergabe gerechtfertigt. War das falsch?

Es ist eine Legende, dass es billiger ist, einen Auftrag in 20 Teillose zu zerlegen, anstatt einen Generalunternehmer zu beauftragen, der die Leistungen weiter vergibt. Einer muss das Projekt kompetent steuern, entweder der Generalunternehmer oder der Bauherr. Die Flughafengesellschaft konnte es nicht.

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Jetzt verdiente Brandenburger vorschlagen

Wilhelm Wolf – Ehrenamtspreis

Die Märkische Union vergibt 2012 zum zweiten Mal den „Wilhelm Wolf – Ehrenamtspreis“. Der Preis erinnert an die Verdienste des ersten Landesvorsitzenden der CDU Brandenburg für Freiheit und Demokratie und wird an Bürger verliehen, die stellvertretend für die vorbildliche, ehrenamtliche Leistung der vielen bürgerschaftlich Engagierten in Brandenburg eine besondere Auszeichnung verdienen. „Jetzt verdiente Brandenburger vorschlagen“ weiterlesen

Sechster Gefängnisausbruch innerhalb kürzester Zeit

Danny Eichelbaum: Justizminister Schöneburg muss Sicherheitsvorkehrungen in Justizvollzugsanstalten verschärfen

Danny Eichelbaum

Danny Eichelbaum: „Die ideologische Strafvollzugspolitik und katastrophale Personalpolitik der rot-roten Landesregierung führt zu immer mehr Gefängnisausbrüchen. Der linke Justizminister Schöneburg hat die Lage offensichtlich nicht mehr im Griff. Seine Politik, den offenen Vollzug in Brandenburg auszubauen, ist kläglich gescheitert und geht zu Lasten der Sicherheit der Bürger. Wir fordern ihn auf die Sicherheitsvorkehrungen in den Justizvollzugsanstalten im Land Brandenburg zu verschärfen. Wir brauchen in Brandenburg wieder ausbruchssichere Gefängnisse. „Sechster Gefängnisausbruch innerhalb kürzester Zeit“ weiterlesen

So wie der kleine Vogel singt …

Vogelsänger will OVG-Urteil zum Schallschutz umsetzen

Potsdam (dapd-bln). Der juristische Streit um den Schallschutz für Anwohner des künftigen Hauptstadtflughafens in Schönefeld geht weiter. Das brandenburgische Infrastrukturministerium übermittelte der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) am Montag eine Verfügung. Demnach müsse die FBB den im Juni vom Oberverwaltungsgericht (OVG) festgesetzten Schallschutz umsetzen, sagte Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger (SPD) in Potsdam. Flughafensprecher Ralf Kunkel reagierte umgehend und kündigte eine Klage gegen die Verfügung an. „So wie der kleine Vogel singt …“ weiterlesen