Das ist Rufmord – Saskia Ludwig ist Demokratin

Robert Bachmann – Politik für die Mitte

Der Ton wird rauer. In der Diskussion um den Namensartikel der brandenburgischen CDU-Chefin in der Zeitung „Junge Freiheit“, meinen sich derzeit einige politische Protagonisten in einer Art und Weise hervorzutun, wie ich sie nicht mehr gutheißen kann.

Frau Dr. Ludwig nur ansatzweise in die Nähe von Rechtsextremisten zu stellen, entbehrt jeder Grundlage. Der Beitrag der Brandenburger Grünen-Vorsitzenden Annalena Baerbock in den PNN sei da nur stellvertretend genannt.Ludwigs kritische Anmerkungen zur Aufarbeitung  der SED-Diktatur und ihre These zum Umgang  der Medien mit diesem Thema, dürfen nicht dazu führen, dass man Menschen in die rechte Ecke stellt und sie in einem Atemzug mit dem dritten Reich nennt. Das ist nicht nur unlauter, das ist auch eine Form der Argumentation, wie ich sie selbst in der Diktatur DDR erlebt habe. Auch hier wurden Menschen, die vermeintlich unliebsame Thesen aufwarfen, mit miesesten Mitteln als Außenseiter der Gesellschaft dargestellt und tabuisiert. Ich dachte bisher, dass wir diese Zeiten weitestgehend überwunden haben.

Kritische Äußerungen sind vollkommen legitim. Wer austeilt, muss auch einstecken können. Wenn Menschen aber diffamiert werden, dann ist das nicht mehr Kritik. Das ist Rufmord.

Saskia Ludwig ist Demokratin. So sollte sie auch behandelt werden.

Robert Bachmann

Lesen Sie hier den Gastbeitrag von Annalena Baerbock in den PNN!

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