Reiche gewinnt: 223:184 – Der Kampf ist entschieden

Kampfkandidatur zwischen Katherina Reiche und Saskia Ludwig

Die Veranstaltung zur Abstimmung über die CDU-Direktkandidatur für Potsdam und Potsdam-Mittelmark (Wahlkreis 61)  zum Deutschen Bundestag ist gelaufen. Saskia Ludwig hatte vor kurzer Zeit Ihre Ämter, Fraktions- und Parteivorsitz, niedergelegt. Massive Kritik an der Ausrichtung ihrer Politik und ein darauf folgendes Misstrauensvotum bewogen sie dazu. Saskia Ludwig engagiert sich stark in der DDR-Vergangenheitsaufarbeitung. Ihre Kritik an den Brandenburger Verhältnissen, an Stasi-Mitarbeitern in Politik, Justiz und Polizei wurde von einigen führenden Parteimitgliedern nicht mehr mitgetragen. Die heutige Entscheidung dürfte nach der kurzfristigen Neuaufstellung der Partei noch einmal richtungsweisend sein.

gegen 23 Uhr – PNN: Brandenburg: CDU sperrt Journalisten aus, Reiche gewinnt

22:55 – Berliner Morgenpost: Reiche gewinnt Machtkampf um Bundestagskandidatur

22:42 Uhr – Die MAZ berichtet: Katherina Reiche ist CDU-Bundestagskandidatin für Potsdam und Potsdam-Mittelmark

22:26 Uhr – Reiche gewinnt: 223:184

21:53 Uhr – Ein Beitrag von Peter Tiede zur Pressefreiheit wird in den PNN entdeckt

21:46 Uhr – Die Abstimmung dürfte nun etwas dauern

21:34 Uhr – Saskia Ludwig übte, nach Angaben von Teilnehmern, keine Kritik an der Bundeskanzlerin Merkel. Katherina Reiche blieb in ihren Aussagen eher allgemein. Die Ansprache von Saskia Ludwig wirkte persönlicher.

21:29 Uhr – Die Wahl beginnt

21:28 Uhr – Jetzt sind 409 Wahlberechtigte anwesend

21:11 Uhr – Die Aussprache und die Befragung der Kandidaten läuft. Nach Meinung von Teilnehmern begegnen sich die Kandidatinnen auf Augenhöhe

20:15 Uhr – Die Veranstaltung beginnt. Es werden derzeit 398 abstimmmungsberechtigte Mitglieder festgestellt. Aber immer noch warten weitere Mitglieder auf ihren Einlass.

19:50 Uhr – Pressevertreter werden des Saales verwiesen und müssen sich die Veranstaltung über eine Videoleinwand in einer nahe gelegenen Gaststätte ansehen. Es gibt Proteste. Die Presse fühlt sich in ihrer Berichterstattung eingeschränkt. Peter Tiede von den PNN:  „Es ist ein eindeutiger Versuch, Berichterstattung zu behindern und Einfluss auf Berichterstatter zu nehmen. Mit demokratischen Gepflogenheiten hat das nichts zu tun. Journalisten sollen aus eigenem Erleben berichten, das wird so unmöglich gemacht.“

19:00 Uhr- Die Veranstaltung sollte beginnen. Der Saal mit 300 Sitzplätzen ist bereits gefüllt, die Mitglieder stehen immer noch Schlange

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