„Dass Matthias Platzeck sich mit der Nachfolgepartei der SED einlässt – das macht mich wütend bis zum Geht-nichtmehr“

Gefangen:  Peter Weber war 18, als ihn die Stasi in den Knast steckte – 50 Jahre später ist die Erinnerung hellwachDie alten Unterlagen sind vergilbt – in Peter Webers Erinnerung verblasst kein Detail. Nach offener Kritik am DDR-Regime geriet er 1961 in die Fänge der Stasi. Unter den Häftlingen im Straflager war er der Jüngste.

Von Juliane Becker

NEURUPPIN Wie der Staatsfeind Nummer eins. So fühlte sich Peter Weber an jenem turbulenten Tag, an dem er zum politischen Gefangenen wurde. „Das war vor über 50 Jahren“, sagt der Elektromaschinenbauer aus Neuruppin, inzwischen 69. Doch er erinnert sich, als wäre es gestern gewesen.

Es ist der 13. September 1961. Zwei Männer der Stasi stürmen in die Werkstatt des Meisters, bei dem Peter Weber im zweiten Jahr lernt, und nehmen ihn mit. Gerade 18 ist er damals und weiß nicht, wie ihm geschieht. Die Männer verfrachten ihn in ein Auto, bringen ihn zum Stasi-Hauptquartier an der Heinrich-Heine-Straße und stecken ihn in eine Keller-Zelle. Ein Stuhl, ein Kübel – mehr steht nicht darin.

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Ein Kommentar zu „„Dass Matthias Platzeck sich mit der Nachfolgepartei der SED einlässt – das macht mich wütend bis zum Geht-nichtmehr“

  1. Wenn man solche Entäuschungen und Wut in sich trägt,frage
    ich mich wieso man nicht aus dieser Verräterpartei austritt!
    Auch frage ich mich wieso man in diese Partei überhaupt
    eingetren ist,denn bis auf Willi Brandt hat doch kein SPD-Po-
    litiker für uns im Osten was positives zustande gebracht.

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