CDU-Kreisvorstand weist die Vorwürfe gegen Rüdiger Otto zurück

Reiche: „Wir vertrauen unseren Mitgliedern und deren Angaben“

Katherina Reiche
Katherina Reiche

Potsdam – Der CDU Kreisvorstand Potsdam weist die über die Presse veröffentlichten Vorwürfe gegen Rüdiger Otto klar und einmütig zurück. In seiner heutigen Sitzung hat sich der Kreisvorstand mit den von vier Mitgliedern über die Presse erhobenen Vorwürfen beschäftigt und eine offene Aussprache geführt, heißt es in einer Erklärung.

Allerdings geht der Vorstand nicht auf die Einwände seiner Kritiker ein, die meinen, dass mit derartigen Personalien die Glaubwürdigkeit der CDU in der Aufarbeitungsdebatte gefährdet sei bzw. eigene Positionen somit konterkariert würden.

In der Presserklärung des Kreisvorstandes der CDU heißt es lediglich weiter: „Rüdiger Otto ist 1989 aus der SED ausgetreten und 1990 als Hauptmann der Bundeswehr ausgeschieden. Er ist mit diesem Teil seines Lebens immer offen umgegangen. 1998 ist er von der CDU Potsdam-Mittelmark aufgenommen worden. 2003 kandidierte er für Golm auf der CDU Kommunalwahlliste. Seit 2005 ist Herr Otto im CDU Ortsverband Potsdam West in verschiedenen Positionen unter verschiedenen Ortsvorsitzenden tätig. Auch 2008 kandidierte er für die Kommunalwahlen.
Am 13. März wurde Rüdiger Otto einstimmig von der Mitgliedervollversammlung seines Stadtbezirksverbandes als Kandidat für eine Beisitzerposition im Kreisvorstand nominiert. Bei seiner Vorstellung auf dem Kreisparteitag äußerte er sich erneut offen zu seiner Biographie in der ehemaligen DDR. Auf neun Beisitzerpositionen kandidierten 13 Personen im ersten Wahlgang. Acht wurden im ersten Wahlgang gewählt. Rüdiger Otto gehörte neben Götz Th. Friederich, Hans-Wilhelm Dünn, Torsten Kalweit und Tino Fischer
zu denen, die in einen zweiten Wahlgang mussten. Die vier Letztgenannten traten nicht mehr an.
Rüdiger Otto wurde mit klarer Mehrheit zum Beisitzer gewählt. Der Kreisvorstand respektiert selbstverständlich das Votum des Kreisparteitages.“

„Wir weisen die erhoben Vorwürfe zurück. Wir vertrauen unseren Mitgliedern und deren Angaben.“ so die Vorsitzende der Potsdamer CDU, Katherina Reiche MdB.

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