Schlagabtausch in der Potsdamer CDU

Nach den gestern erhobenen Vorwürfen maßgeblicher CDU-Ortsverbände, meldet sich nun der Vorsitzende des Ortsverbandes Innenstadt/Nord; Matthias Finken, in einem internen Brief zu Wort.

Matthias Finken
Matthias Finken

„Sehr geehrte Damen und Herrn, Liebe Mitglieder des Stadtbezirksverbandes, beim Kreisparteitag am 22.März 2013 wurde ein neuer Kreisvorstand gewählt.Vorsitzende: Frau Katherina Reiche MdB, Stellvertreter: Steeven Bretz MdL; Matthias Finken; Antje Frehse; Dr. Carmen Klockow, Schatzmeister: Freiherr Volker von Wangenheim,Beisitzer: Günter Anger, Friederike Harnisch, Dr. Wieland Niekisch, Dr. Sven-Olaf Obst, Rüdiger Otto, Fabian Reichelt, Wolfgang Schütt, Clemens Viehrig, Ariane Wargowske. Wir gratulieren den Gewählten und wünschen Ihnen Geschick und Erfolg in der vor ihnen liegenden Legislaturperiode. Zu Ihrer Information füge ich den Beitrag der MAZ vom 23.03.13 bei.
Darüber hinaus hatten kandidiert: Hans-Wilhelm Dünn, Tino Fischer, Götz Friederich und Torsten Kalweit. Getrübt wird der an sich ruhig und harmonisch verlaufene Parteitag dadurch dass man sich von Rüdiger Otto wegen seiner DDR Vergangenheit distanziert. Als Anlage füge ich die Erklärung gegenüber der Presse bei.

Dazu folgende Information:
* bei seiner Vorstellung hatte Rüdiger Otto auf seine Zugehörigkeit zur NVA und SED hingewiesen, ebenso wie auf seine Übernahme in die Bundeswehr.

* Rüdiger Otto wurde Mitte der 90er Jahre vom Kreisverband Potsdam-Mittelmarkt aufgenommen und genießt somit alle Rechte und Pflichten eines Mitgliedes.

* Jedes neue CDU-Mitglied muss Auskunft über eine etwaige Stasi-Mitarbeit geben muss.

* Zu Herrn Otto hat es offene Aussprache gegeben. Im Anschluss hat Herr Otto die Mehrheit der Stimmen des Kreisparteitages erhalten.

* Dem Kreisverband liegen keine Erkenntnisse zu den Stasi-Vorwürfen vor.

* Verwundert zeigte man sich über den Umstand, dass bei den Wahlen Unterlegene unbelegte Vorwürfe erheben würden.

* Ebenso stellt man sich die Frage, warum derartige Vorgänge über die Medien und nicht in aller Fairness und Respekt vor den beteiligten Personen in den zuständigen parteiinternen Gremien behandelt werden.
Urteilen Sie bitte selbst.
Mit freundlichen Grüßen
Matthias Finken, Vorsitzender“

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