Die Top-Ten. Wer folgt auf Platzeck?

In den letzten Tagen wurde viel spekuliert. Wer kommt, sollte Matthias Platzeck aus dem politischen Geschäft aussteigen müssen. Die personellen Alternativen schienen gering.

!cid_3D369319-162F-45D6-B358-5B448C1DFAAFDie brandenburgische SPD hat sich wenig um den politischen Nachwuchs gekümmert. Hier und da reift sicher jemand heran, aber in der Generation nach Platzeck findet sich kaum jemand, der ihn politisch beerben könnte. Einzig und allein taucht hier Manuela Schwesig auf, die sich derzeit als Ministerin in Mecklenburg-Vorpommern verdingt, aber als geborene Brandenburgerin durchaus für dieses Amt in Frage käme.

Wir listen hier eine erweiterte Liste derer auf, die einerseits Ambitionen haben, die andererseits aber vielleicht gefragt werden wollen.

Von links nach rechts:

Stephan Hilsberg, Norbert Glante, Dietmar Woidke, Frank-Walter Steinmeier, Jann Jakobs, Dagmar Ziegler, Steffen Reiche, Andrea Wicklein, Sabine Kunst, Manuela Schwesig

Gekommen, um zu bleiben – Kein Rücktritt, kein Ämterverzicht

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck arbeitet wieder. „Preußisches Pflichtgefühl“ treibe ihn an, so Platzeck am Donnerstagmittag. Der Ministerpräsident musste wegen eines Schlaganfalls pausieren.

76795Potsdam (dpa) Kein Rücktritt, kein Ämterverzicht. Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck hat am Donnerstagmittag klargestellt, dass er nicht an Rücktritt denkt. „Preußisches Pflichtgefühl“, so Platzeck, veranlasse ihn die ihm übertragenden Ämter weiterhin auszuführen. Allerdings macht der Regierungschef das davon abhängig, wie gut er sich in den nächsten Wochen erhole.

Gut eineinhalb Wochen nach seiner Erkrankung kehrt Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) an diesem Donnerstag wieder an den Schreibtisch zurück. Der 59-Jährige hatte einen leichten Schlaganfall erlitten, aber nach wenigen Tagen die Klinik wieder verlassen. In der Vergangenheit kämpfte der 59-Jährige schon mehrmals mit Gesundheitsproblemen, die ihn zu Pausen zwangen. „Gekommen, um zu bleiben – Kein Rücktritt, kein Ämterverzicht“ weiterlesen

Platzeck is back

Fünf Tage Rekonvaleszenz – Kein Hamburger Modell – Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (59) hat nach seinen Kreislaufproblemen das Krankenhaus wieder verlassen. Genauere Angaben zu seinem Gesundheitszustand und zum Grund seines Klinikaufenthalts wurden nicht gemacht.

Platze_krankPotsdam (dpa mit pfdm) –  Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) hat nach mehrtägigen Aufenthalt das Krankenhaus verlassen. „Der Ministerpräsident wird am Donnerstag seine Amtsgeschäfte wieder aufnehmen“, teilte Regierungssprecher Thomas Braune am Freitag mit. Weitere Angaben machte er nicht. Platzeck hatte sich wegen Kreislaufproblemen im Ernst-von-Bergmann-Klinikum in Potsdam behandeln lassen.

Nun will er scheinbar wieder mit voller Kraft antreten und sich den akuten Problemen stellen. Keine Phase des Kurztretens –  ein sofortiger Einstieg in das Tagesgeschäft scheint angesagt. Nur er kann wissen, ob dies so machbar ist.

Der 59-Jährige hatte vergangenen Montag überraschend seine Teilnahme an den Gedenkfeiern zum Tag des Arbeiteraufstandes in der DDR in Brandenburg/Havel abgesagt. Am Vortag war er noch in den Hochwassergebieten in der Prignitz unterwegs gewesen und abends zum Thema Hochwasser als Gast in der Talksendung von Günther Jauch.

Wann soll Platzeck gehen?

Viele haben ihn im Visier. Ministerpräsident Matthias Platzeck. Geben Sie Ihre Stimme ab!

Foto

SPD und Linke sperren sich gegen Aufklärung der Pharmatests

Dombrowski: „Offensichtlich hat die Linke in Brandenburg gemauert.“

CDUDie rot-rote Stasi-Koalition sperrt sich gegen die Aufklärung der Pharmatests an Menschen in der DDR. Gestern haben die Fraktionen von SPD und Die LINKE den Antrag im Landtag abgelehnt, die betreffenden Patientenunterlagen zu sichern und auszuwerten sowie eine unabhängige Kommission einzusetzen, um mögliches Unrecht an Patienten aufzuklären.

Prof. Dr. Michael Schierack, gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg äußert sich dazu so: „Es ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar, weshalb die rot-rote Regierungskoalition den Antrag zur Aufklärung der Pharmatests abgelehnt hat. Glaubwürdige Gründe zur Ablehnung des Antrages hat die Koalition nicht angeführt. Eine gemeinsame Initiative der Fraktionen im Landtag wäre ein wichtiges Signal für Betroffene, Opferverbände und alle ehemaligen DDR-Bürger.“ „SPD und Linke sperren sich gegen Aufklärung der Pharmatests“ weiterlesen

Wissenschaftler Schroeder verlässt Enquetekommission

Der Politikwissenschaftler Klaus Schroeder hat überraschend seine Mitarbeit in der Enquetekommission des brandenburgischen Landtages zur Aufarbeitung der Nachwendejahre eingestellt.

Verlässt die Enquetekommission: Klaus Schroeder. Foto: dpa
Verlässt die Enquetekommission: Klaus Schroeder. Foto: dpa

Am Mittwochmorgen sei eine E-Mail des 63-Jährigen eingegangen, in der er ohne Begründung sein sofortiges Ausscheiden aus dem Gremium erklärt habe, sagte ein Mitarbeiter der Kommissionsvorsitzenden Susanne Melior.

Potsdam – Schroeder hatte sich seit Bestehen der Enquetekommission mit oft scharfzüngigen Beiträgen zum Umgang mit der DDR-Geschichte in Brandenburg profiliert. Er leitet an der Freien Universität Berlin den Forschungsverbund SED-Staat und gehörte auf Vorschlag der CDU-Fraktion als nichtparlamentarisches Mitglied der Kommission an. Die beiden Kommissionsmitglieder der FDP und Bündnisgrünen, Linda Teuteberg und Axel Vogel, nannten Schroeders Schritt in einer gemeinsamen Erklärung bedauerlich und unverständlich. In diesem Jahr erarbeite die Enquetekommission ihren Abschlussbericht. „Ausgerechnet auf der Zielgeraden auszusteigen, ist kontraproduktiv.“ Schroeder entziehe sich mit seinem Rücktritt der Verantwortung, aus den Untersuchungsergebnissen Vorschläge zur Umsetzung zu erarbeiten.

Lesen Sie den vollständigen Artikel in den PNN!