Was Unrecht ist

Gewalt, Isolation, ein Leben wie im Gefängnis. Insassen des Durchgangsheimes Bad Freienwalde erlitten in der DDR schreckliches Leid. Strafrechtlich rehabiliert werden sie nicht. Ihre Anträge werden systematisch abgelehnt. Nun wehren sie sich – mit Protest und mithilfe des Bundesverfassungsgerichtes

Widerstand. Norda Krauel will nicht einsehen, dass die Heimkinder von Bad Freienwalde nicht rehabilitiert werden und legte Verfassungsbeschwerde ein. Foto: dpa
Widerstand. Norda Krauel will nicht einsehen, dass die Heimkinder von Bad Freienwalde nicht rehabilitiert werden und legte Verfassungsbeschwerde ein. Foto: dpa

In seinem Wohnzimmer hängen Knastriegel und Schlüsselbund an der Wand. In seinem Keller steht ein „Leo“, ein Kübel, der in der Zelle für die Notdurft benutzt wurde. Sogar ein originales Stück Stacheldraht aus dem Kindergefängnis Bad Freienwalde hat er. Wie ein Lasso hält Roland Hermann, Cowboy-Hut und Lederweste, die traurige Trophäe in der Hand. Der Stacheldraht ist mittlerweile verrostet – die Erinnerungen an die schlimmste Zeit seines Lebens sind es nicht. An die Zeit im Durchgangsheim Bad Freienwalde. Noch immer kämpfen er und andere frühere Insassen wie Cornelia Kurtz und Norda Krauel um ihre strafrechtliche Rehabilitierung. Es sind drei exemplarische Schicksale – und sie sind erschütternd. Vor allem wegen der Zustände in den DDR-Kinderheimen, wegen der systematischen Menschenrechtsverletzung, aber auch weil der Rechtsstaat bislang völlig versagt hat, das alles anzuerkennen.

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