Auf Konfrontation mit Woidke

Neuzelle –  Mit etwa 200 Besuchern war das Strohballenfest der Landes-SPD in Neuzelle von außen betrachtet ein Erfolg. Innerlich rumorte es jedoch kräftig, da Einwohner daran gehindert werden sollten, ihre Protest-Plakate hochzuzeigen. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) reagierte gelassen.

Forderung nach mehr Polizei: Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (2. von links) und SPD-Landtagskandidat Detlef Baer (l.) wurden auf dem Strohballenfest von Neuzeller Bürgern empfangen, die ihrem Unmut Luft machen wollten.
Forderung nach mehr Polizei: Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (2. von links) und SPD-Landtagskandidat Detlef Baer (l.) wurden auf dem Strohballenfest von Neuzeller Bürgern empfangen, die ihrem Unmut Luft machen wollten.

Als „übertrieben“, als „Eigentor der SPD“ und Armutszeugnis bezeichneten Neuzeller Bürger die Reaktion einiger Mitglieder des SPD-Landesverbandes auf die mit Plakaten und Bannern ausgerüsteten Protestler am Donnerstagabend. Torsten Noack, der zuvor bereits angekündigt hatte, den Brandenburger Ministerpräsidenten mit den Sorgen der Bürger konfrontieren zu wollen, war sichtlich fassungslos – bereits vor dem offiziellen Beginn des Strohballenfestes auf der Festwiese in Neuzelle. „Ich hatte mein Plakat noch nicht einmal ausgerollt, da kam schon ein Sicherheitsmann und wollte mich vom Platz schicken“, erklärte Noack. Es sei ihm und den anderen gesagt worden, dass solche Proteste nicht erwünscht seien. Sollten sich die Plakatträger der Bühne nähern, würde der SPD-Landesverband als Veranstalter und „Hausherr“ vom Hausrecht Gebrauch machen und die Polizei rufen.

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Ein Kommentar zu „Auf Konfrontation mit Woidke

  1. Gegen den Protest der Bürger…setzt die SPD die Polizei ein!!!
    Herr Ministerpräsident Woidke , diese Erfahrung musste ich bei meinem Protest als Opfer der SED Diktatur auf der ¨Kutschenrampe¨ des Landtages am 04.08.2014 10:00 Uhr auch schon machen!!! Da werden Platzverweise ausgesprochen!
    Oder wenn das nicht geht, mit dem hauseigenen Wachschutz durchgesetzt!!
    Herr Woidke , nur mal so als Hinweis, 1. Bürgerprotest ist keine bedrohung, sondern die aktive Teilname des mündigen Bürgers am gesellschaftlichem Leben!
    Und wenn Sie keine Steuer / Opfer – Gelder für einen neuen Landtag verbauen können, der Ihen zur Nutzung überlassen worden ist , tagten Sie und Ihre Genossen vieleicht demnächst auf der Wiese im Stadtpark!
    Ich empfinde es als Unverschämtheit so mit dem Bürger und den berechtigten Forderungen von Opfern umzugehen!
    Da kann ich nur hoffen das Ihen diese Art von Umgag am ¨Zahltag¨ kräftig auf die eigenen Füße fällt.

    Lutz Adler

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