Umfrage: Deutliche Verluste für AfD: Weiter Zustimmung für Rot-Rot

Rund drei Monate nach der Landtagswahl hat die eurokritischen Alternative für Deutschland (AfD) in Brandenburg deutlich an Zustimmung verloren.

Alexander Gauland. AfD-Landeschef Alexander Gauland. Foto: Bernd Settnik/Archiv (Quelle: dpa)
Alexander Gauland. AfD-Landeschef Alexander Gauland. Foto: Bernd Settnik/Archiv (Quelle: dpa)

(dpa) Nach einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der „Märkischen Allgemeinen“ (MAZ) käme die Partei nur noch auf 8 Prozent der Stimmen – wäre aber weiterhin im Landtag vertreten. Bei der Wahl im vergangenen September hatte die AfD aus dem Stand heraus 12,2 Prozent erreicht. Seitdem ist die Partei mit zehn Abgeordneten im Potsdamer Landtag vertreten. 62 Prozent der Brandenburger sind allerdings der Meinung, dass sie sich dort nicht lange halten wird.

Vor allem die Personalquerelen scheinen der Partei von Landeschef und Fraktionsvorsitzendem Alexander Gauland zuzusetzen. Lediglich 11 Prozent der Befragten halten die AfD für in sich geschlossen. Mehr als die Hälfte der Menschen (54 Prozent) halten die Partei für „eher am rechtsradikalen Rand angesiedelt“. Als normale demokratische Partei stuft sie eine Minderheit (23 Prozent) ein.

„Umfrage: Deutliche Verluste für AfD: Weiter Zustimmung für Rot-Rot“ weiterlesen

Advertisements

Baaske protegiert PEGIDA

Brandenburg macht weiter auf kleine DDR.

Robert Bachmann - Politik für die Mitte
Robert Bachmann – Politik für die Mitte

In diesem Jahr dürfen auch keine Sternsinger mehr im Bildungsministerium auftreten. Der Personalrat hat sich angeblich beschwert. Glauben in Brandenburg und das Leben dessen werden nicht mehr respektiert. Nun wird auch die Kirche ausgesperrt. Der Glaube soll anscheinend keine Öffentlichkeit mehr haben. Lebensvorstellungen und Prämissen im Leben Gläubiger haben im Brandenburger Leben nur noch wenig Platz.  Minister Baaske verfügt scheinbar auch nicht mehr über ausreichend Autorität. Derartige Dinge sind Wasser auf die Mühlen von PEGIDA. Das ist nicht nur traurig. Es ist fahrlässig. Hier wird die Meinungsführerschaft eben jenen überlassen, die Ängste schüren, die sich Ressentiments bedienen, die einfach denken. Diese Denke bedient das Ministerium nun auch. Brandenburg ist besser und offener. Aber Rot-Rot scheint eben jene Ressentiments bedienen zu wollen. Armes Brandenburg! Robert Bachmann Politik für die Mitte

Sternsinger im Bildungsministerium unerwünscht

Im Bildungsministerium in Potsdam wird es in diesem Jahr keinen Besuch der Sternsinger geben. Vor knapp einem Jahr beschwerte sich der Personalrat über eine „religiöse Vereinnahmung“, nachdem die Sternsinger im Ministerium zu Gast waren.

Junge Sternsinger warten am 28.12.2013 in der St. Matthias-Kirche in Berlin auf den Beginn des Aussendungsgottesdienstes der Sternsinger. Die Messe stand am Anfang der Aktion Dreikönigssingen, mit der weltweit 2.200 Projekte unterstützt werden. Foto: dpa
Junge Sternsinger warten am 28.12.2013 in der St. Matthias-Kirche in Berlin auf den Beginn des Aussendungsgottesdienstes der Sternsinger. Die Messe stand am Anfang der Aktion Dreikönigssingen, mit der weltweit 2.200 Projekte unterstützt werden. Foto: dpa

Im Bildungsministerium in Potsdam wird es in diesem Jahr keinen Besuch der Sternsinger geben. Bildungsminister Günter Baaske (SPD) hätte die Sternsinger „in seinem Ministerium empfangen geheißen“, sagte Pressesprecher Florian Engels. Doch eine Terminvereinbarung habe es bislang nicht gegeben.

Noch vor einem Jahr hatten die Jungen und Mädchen am Neujahrsempfang der damaligen Bildungsministerin Martina Münch (SPD) teilgenommen. Danach beschwerte sich der Personalrat des Ministeriums über eine angebliche religiöse Vereinnahmung. Mitarbeiter des Ministeriums hatten das Gremium gebeten, „ihr Unverständnis für die Präsentation dieser religiös geprägten Teile im Zusammenhang mit einer dienstlichen Veranstaltung zum Ausdruck zu bringen“, heißt es in einem am 4. März 2014 bekannt gewordenen Beschwerdebrief.

Lesen Sie den vollständigen Artikel auf www.berliner-zeitung.de!