10.11.2009 „Platzeck an Rot-Rot erkrankt“ Glienicker Brücke in Potsdam

Unterstützer der Aktion „Politik für die Mitte – Gegen Rot-Rot“ waren auch auf dem von der Landesregierung Brandenburg und der Stadt Potsdam veranstalteten „Friedensfest“ auf der Glienicker Brücke aktiv.

Ziel der Aktion war es, auf die unselige Brandenburger rot-rote Koalition und die Verharmlosung derselbigen aufmerksam zu machen.

Das Stimmungsbild, das sich den Beteiligten bot, hatte nicht einmal ansatzweise etwas mit dem zu tun, was Ministerpräsident Platzeck die letzten Wochen postulierte. Die große Mehrheit der Besucher ist über die Regierungsbeteiligung der Nachfolger der Verbrecherpartei SED und ihrer damaligen Vasallen aus dem Ministerium für Staatssicherheit der DDR zutiefst erschüttert. Menschlich und politisch ent- und getäuscht fühlen sie sich von Matthias Platzeck. Gerade jene Gesellschaftsgruppen noch mehr integrieren zu wollen, die nicht nur symbolisch für das Unrecht der DDR stehen, die auch heute noch selbiges leugnen und rechtsstaatliche Prozesse nicht anerkennen wollen, wurde in den geführten Gesprächen als unerträglich geschildert.
Der Ministerpräsident konnte übrigens aufgrund eines Infektes das Fest nicht eröffnen. So hatte die Botschaft der Akteure „Platzeck an Rot-Rot erkrankt“ an diesem Abend eine merkwürdig doppelsinnige Bedeutung.

Link:

http://www.pnn.de/potsdam/234680/