25 Jahre Deutsche Einheit – Einheitsfeier entzweit Potsdam

CDU und Grüne kritisieren die von der Stadt Potsdam veranstaltete Themenreihe „25 Jahre Deutsche Einheit“, sie finden diese zu einseitig. Die Stadt verteidigt sich mit vagen Aussagen.

Die Glienicker Brücke als Symbol der Teilung. Die Themenreihe „25 Jahre Deutsche Einheit“ beleuchtet Aspekte der Wende- und Nachwendezeit in Potsdam. Foto: Patrick Pleul/dpa
Die Glienicker Brücke als Symbol der Teilung. Die Themenreihe „25 Jahre Deutsche Einheit“ beleuchtet Aspekte der Wende- und Nachwendezeit in Potsdam. Foto: Patrick Pleul/dpa

Potsdam – Die Stadtverwaltung verteidigt ihre Konzeption zu den Themenwochen „25 Jahre Deutsche Einheit“. Wie die Bereichsleiterin für Marketing, Birgit Sommer, am gestrigen Mittwoch vor Journalisten sagte, seien die von der CDU und den Grünen erhobenen Vorwürfe, wonach die Veranstaltungen zu einseitig von Protagonisten der SPD und Linken besetzt seien, völlig unberechtigt. Man habe sich genau überlegt, wer für das Thema agieren könne, das parteipolitische Profil habe dabei keine Rolle gespielt. So sei die Besetzung der Podiumsdiskussion zum Thema „25 Jahre Stadtverordnetenversammlung“ am 20. Oktober, die im Fokus der Kritik liegt, lediglich nach Erfahrungswerten ausgesucht worden.

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Mielkes Taschenmesser

Potsdam – Die Gedenkstätte Lindenstraße zeigt eine neue Ausstellung zur Nachkriegszeit. Sie wird an diesem Freitag eröffnet und widmet sich zwei der drei Epochen der Haftanstalt, in dem die Stasi politische Gefangene verhörte und folterte.

Der sowjetische Offizier hat Werner Adermann durchaus die Wahl gelassen. Jedes Mal vor dem Verhör fragte er den politischen Häftling: „Nun, Adermann, womit willst du heute geschlagen werden?“, und legte ihm das Sortiment vor: Stahlpeitsche, Lederriemen und anderes Foltergerät. Durch Schweigen hätte er besonders schwere Verletzungen riskiert, erzählt Werner Adermann auf einem Video und sagt ruhig: „Ich hab dann immer dieses Schemelbein genommen, das war rund.“