25 Jahre Deutsche Einheit – Einheitsfeier entzweit Potsdam

CDU und Grüne kritisieren die von der Stadt Potsdam veranstaltete Themenreihe „25 Jahre Deutsche Einheit“, sie finden diese zu einseitig. Die Stadt verteidigt sich mit vagen Aussagen.

Die Glienicker Brücke als Symbol der Teilung. Die Themenreihe „25 Jahre Deutsche Einheit“ beleuchtet Aspekte der Wende- und Nachwendezeit in Potsdam. Foto: Patrick Pleul/dpa
Die Glienicker Brücke als Symbol der Teilung. Die Themenreihe „25 Jahre Deutsche Einheit“ beleuchtet Aspekte der Wende- und Nachwendezeit in Potsdam. Foto: Patrick Pleul/dpa

Potsdam – Die Stadtverwaltung verteidigt ihre Konzeption zu den Themenwochen „25 Jahre Deutsche Einheit“. Wie die Bereichsleiterin für Marketing, Birgit Sommer, am gestrigen Mittwoch vor Journalisten sagte, seien die von der CDU und den Grünen erhobenen Vorwürfe, wonach die Veranstaltungen zu einseitig von Protagonisten der SPD und Linken besetzt seien, völlig unberechtigt. Man habe sich genau überlegt, wer für das Thema agieren könne, das parteipolitische Profil habe dabei keine Rolle gespielt. So sei die Besetzung der Podiumsdiskussion zum Thema „25 Jahre Stadtverordnetenversammlung“ am 20. Oktober, die im Fokus der Kritik liegt, lediglich nach Erfahrungswerten ausgesucht worden.

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So ist kein Staat zu machen

Kritik aus den eigenen Reihen  / Kluft zwischen Regierung und Bevölkerung geschaffen

Till Meyer

Für den neuen Brandenburger Landtag in der Gestalt des einstigen preußischen Stadtschlosses ist am Mittwoch in Potsdam der Grundstein gelegt worden. Auf der Baustelle am Alten Markt wurde eine Kassette mit Erinnerungen an den 16. Februar 2011 eingelassen. „Wir bauen kein Stadtschloss, sondern einen Landtag in historischer Hülle“, sagte Landtagspräsident Gunter Fritsch. Er freue sich, dass der Kompromiss gelungen sei. Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) betonte, dass die Landeshauptstadt nun ihre historische Mitte zurück erhalte. „Über zwei Jahrzehnte Wünsche und Hoffnungen von Vielen werden heute gekrönt.“ „So ist kein Staat zu machen“ weiterlesen

Grundstein hinter Zäunen gelegt – Die PNN berichten

Sechs Jahrzehnte nach der Zerstörung kehrt Potsdams Stadtschloss zurück. Nach langjährigen Auseinandersetzungen um den Wiederaufbau wurde am Mittwoch auf dem Alten Markt der Grundstein für das künftige Parlamentsgebäude Brandenburgs gelegt, das in den Umrissen des Knobelsdorffschen Vorgängerbaus mit der früheren Schlossfassade bis Mitte 2013 errichtet wird.
„Wir heilen eine Wunde der Geschichte“, sagte Landtagspräsident Gunter Fritsch (SPD), der auch auf Kritik an dem Projekt einging. „Wir bauen kein Schloss. Wir bauen einen modernen Landtag, der ins Bild dieser Stadt passt.“ Regierungschef Matthias Platzeck (SPD) erinnerte daran, dass die Wiedergewinnung der früheren Mitte Potsdams seit 1990 mit vielen Rückschlägen verbunden war, ehe sie nun „nach 20 Jahren Träume, Wünsche, Hoffnungen gekrönt“ werde. Er hob hervor, dass das bisher in der früheren SED-Bezirksleitung auf dem Brauhausberg untergebrachte Parlament als zentrales Verfassungsorgan „runter vom Berg“ komme, künftig „auf Augenhöhe mit den Bürgern“ sei. Bei der Grundsteinlegung allerdings nicht.

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