Baaske protegiert PEGIDA

Brandenburg macht weiter auf kleine DDR.

Robert Bachmann - Politik für die Mitte
Robert Bachmann – Politik für die Mitte

In diesem Jahr dürfen auch keine Sternsinger mehr im Bildungsministerium auftreten. Der Personalrat hat sich angeblich beschwert. Glauben in Brandenburg und das Leben dessen werden nicht mehr respektiert. Nun wird auch die Kirche ausgesperrt. Der Glaube soll anscheinend keine Öffentlichkeit mehr haben. Lebensvorstellungen und Prämissen im Leben Gläubiger haben im Brandenburger Leben nur noch wenig Platz.  Minister Baaske verfügt scheinbar auch nicht mehr über ausreichend Autorität. Derartige Dinge sind Wasser auf die Mühlen von PEGIDA. Das ist nicht nur traurig. Es ist fahrlässig. Hier wird die Meinungsführerschaft eben jenen überlassen, die Ängste schüren, die sich Ressentiments bedienen, die einfach denken. Diese Denke bedient das Ministerium nun auch. Brandenburg ist besser und offener. Aber Rot-Rot scheint eben jene Ressentiments bedienen zu wollen. Armes Brandenburg! Robert Bachmann Politik für die Mitte

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„Stasi auf dem Schulhof“ – Filmgespräch mit Annette Baumeister am 19. April 2012 im Kutschstall Potsdam

Die Friedrich-Ebert-Stiftung der SPD möchte diskutieren – Seit 2009 regiert eben diese Partei mit der Stasi- und Diktaturpartei  Die LINKE. Die Deutungshoheit darf nicht bei Rot-Rot liegen. Nehmen Sie an dieser Veranstaltung teil!

Die Friedrich-Ebert -Stiftung schreibt: „Am Ende der DDR waren ungefähr 8.000 Kinder und Jugendliche so genannte „inoffizielle Mitarbeiter“ der Staatssicherheit. Sie wurden in Jugendclubs, in Kirchen und an den Schulen angesprochen. Sie sollten ihre Freunde aushorchen oder über ihre Eltern berichten. „„Stasi auf dem Schulhof“ – Filmgespräch mit Annette Baumeister am 19. April 2012 im Kutschstall Potsdam“ weiterlesen

Die alte Hexe

Margot Honecker gibt erstes TV-Interview seit mehr als 20 Jahren – Ihres Geistes Kinder regieren heute in Brandenburg unter Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD)

"Der Sturz" ist aus lizenzrechtlichen Gründen (auch für Musikteile) nicht in der ARD-Mediathek zu sehen. Das bestätigte auf Anfrage Autor Friedler.(Quelle: Radio Eins) Daher TV-Tipp: NDR, 12.04.2012, 20:15 "Der Sturz" als Wiederholung.

18 Jahre lang regierte Erich Honecker die DDR. Sein Sturz 1989 läutete den Untergang des Staates ein, der sich 40 Jahre als „das bessere Deutschland“ bezeichnete. Nazi-Opfer und Alleinherrscher, spießig und machtbewusst: Honecker war ein ideologischer Hardliner, der 1961 den Aufbau der Mauer koordinierte und dessen Regime als Unrechtsstaat für Mauertote, Schießbefehl, Stasi und Zwangsadoptionen stand.

Im Umfeld der Wende stürzte der ehemalige Vorzeige-Sozialist in die Obdachlosigkeit, sah sich auf der Flucht im eigenen Land. Krebskrank gelang es ihm, sich der Verantwortung vor einem Gericht durch die Ausreise nach Chile zu entziehen, wo er 1994 starb.

In seiner packenden Dokumentation „Der Sturz – Honeckers Ende“ untersucht Eric Friedler Honeckers letzte Tage in Deutschland und kommt bei der Analyse dieser Ereignisse zu überraschenden Erkenntnissen.

Gleichzeitig porträtiert der Film mit einer eindrucksvollen Vielzahl hochkarätiger internationaler und nationaler Zeitzeugen Aufstieg und Fall dieses widersprüchlichen deutschen Politikers. Am 25. August 2012 wäre Erich Honecker 100 Jahre alt geworden.

Trotz Lügen: Baaske beschäftigt Stasi-IM

Neuer Stasi-Fall in der Landesregierung

Sie hat gelogen und ihre Stasi-Tätigkeit verschwiegen als sie von der Marxismussektion der Pädagogischen Hochschule Potsdam in den brandenburgischen Landesdienst wechselte – trotzdem konnte die Frau Karriere im Arbeitsministerium machen. Obwohl der Dienstherr von der Lüge wusste. Das berichtet „Klartext“.

Klicken Sie das Bild um den rbb-Beitrag zu sehen!

Potsdam – Das brandenburgische Arbeitsministerium beschäftigt offenbar an hochrangiger Stelle eine einstige inoffizielle Mitarbeiterin des DDR-Geheimdienstes MfS. Wie das RBB-Magazin „Klartext“ am Mittwochabend (22.15 Uhr) berichtet, handelt es sich dabei um die Referatsleiterin für Grundsatz-, Tarif- und Europaangelegenheiten des Ministeriums. Diese, so der RBB, sei weiterbeschäftigt worden, obwohl sie bei ihrer Übernahme in den Landesdienst zu ihrer Stasi-Vergangenheit gelogen hatte – was eigentlich, wie etwa bei zahlreichen Polizisten und Juristen, Lehrern und selbst einfachen Angestellten des Landes geschehen, ein Kündigungsgrund hätte sein müssen. Die Frau hatte ab 1984 für die Stasi gespitzelt – zuletzt für die Abteilung, die gegen Oppositionelle und Kirchengruppen vorging.

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Versöhnung geht so nicht

Diskussion im Stasi-Gefängnis

Vor der Diskussionsrunde

Am Donnerstagabend fand im ehemaligen Stasi-Gefängnis, dem sogenannten „Lindenhotel“, der heutigen Gedenkstätte Lindenstraße 54/55 für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert, eine sowohl hochemotionale als auch sehr sachliche Diskussion zum Thema „Überprüfung von DDR-Richtern und DDR-Staatsanwälten im Land Brandenburg“ statt.

Eingeladen hatten die Diktaturbeauftragte des Landes Brandenburg, Ulrike Poppe, und das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF).

Geladen waren Stephan Hilsberg, ehemaliger SPD-Bundestagsabgeordneter, Mitglied der letzten Volkskammer der DDR und Mitbegründer der SDP, sowie Marianne Birthler, ehemalige Bildungsministerin im Land Brandenburg in der Regierung Stolpe und spätere Leiterin der dann nach ihr benannten Stasi-Unterlagenbehörde. Weiterhin im Podium saß Prof. Dr. Rainer Schröder, der sich maßgeblich mit vergleichender Diktaturforschung auf dem Gebiet des Rechts beschäftigt. Zudem war das Podium mit Dorothea Schiefer, Verwaltungsrichterin a. D., besetzt, die an den Überprüfungen der Richterwahlausschüsse mitgearbeitet hat. Sensibel moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Marianne Subklew-Jeutner, der Stellvertreterin von Ulrike Poppe.

Weitere geladene Gäste sind nicht erschienen. Weder ein Vertreter des durch die LINKE geleiteten Justizministeriums noch ein Abgeordneter der ehemaligen SED waren da. Sie waren eingeladen, haben aber nicht den Mut gehabt, sich diesem Podium zu stellen. Im Laufe des Abends stellte sich heraus, warum dem so ist. „Versöhnung geht so nicht“ weiterlesen

Birthler: Der Ruf nach Versöhnung ist kontraproduktiv

Bischöfin Junkermann in einem Erfurter Streitgespräch mit der ehemaligen Stasi-Bundesbeauftragten Birthler

Marianne Birthler

Erfurt (epd). Die Kontroverse war vorprogrammiert. Mit Bischöfin Ilse Junkermann und der früheren DDR-Bürgerrechtlerin Marianne Birthler trafen am Montagabend in Erfurt zwei denkbar gegensätzliche Haltungen zum Erbe der Staatssicherheit aufeinander. Die Theologin Junkermann aus der württembergerischen Kirche steht seit 2009 an der Spitze der fusionierten Landeskirchen in Thüringen und Sachsen-Anhalt. Birthler leitete bis 2011 in Berlin die Bundesbehörde für die Stasi-Unterlagen. „Birthler: Der Ruf nach Versöhnung ist kontraproduktiv“ weiterlesen

Bundesbeauftragter Jahn: Rolle der Kirchen für friedliche Revolution hinterfragen

Berlin (epd). Die evangelische Kirche sollte nach Auffassung des Leiters der Stasi-Unterlagen-Behörde, Roland Jahn, ihren Beitrag zum Fall der Mauer 1989 selbstkritisch hinterfragen. „Viele Menschen in der Kirche haben zu dieser friedlichen Revolution beigetragen“, sagte Jahn dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Bundesbeauftragter Roland Jahn © epd-bild / Andreas Schoelzel

Entscheidend sei aber, dass sie auf der Straße stattgefunden habe und nicht in der Kirche: „Mit Kerzen und Gebeten hätte sich die DDR-Regierung nicht fortjagen lassen“, betonte Jahn.

„Es ist wichtig, genau hinzuschauen, was in der Kirche möglich war und was nicht“, sagte der frühere DDR-Bürgerrechtler. Viele Menschen hätten sich von der Kirche im Stich gelassen gefühlt. „Das soll nicht die positive Rolle vieler einzelner Pfarrer mindern, die ihre Räume geöffnet haben für die Menschen, die in Not waren“, fügte er hinzu. „Bundesbeauftragter Jahn: Rolle der Kirchen für friedliche Revolution hinterfragen“ weiterlesen