Bundestag prüft Görkes Wahlkampftour

Linke in Brandenburg droht Strafzahlung

Brandenburgs Finanzminister und Linke-Landeschef Christian Görke. Foto: dpa
Brandenburgs Finanzminister und Linke-Landeschef Christian Görke. Foto: dpa

Die Sommertour für Brandenburgs Finanzminister Christian Görke mitten im Landtagswahlkampf 2014 ist ein Fall für die Bundestagsverwaltung. Es besteht Verdacht auf unzulässige Parteienfinanzierung für die von Görke geführte Landes-Linke. Der droht eine Strafzahlung

Potsdam – Der Bundestag hat ein Verfahren gegen die Linkspartei wegen unzulässiger Parteienfinanzierung im Landtagswahlkampf 2014 eröffnet. Grund ist die damalige „Sommertour“ von Brandenburgs Finanzminister Christian Görke, der auch Spitzenkandidat der Linken in Brandenburg war. Die Bundestagsverwaltung sieht laut Schreiben vom September 2015, das den PNN vorliegt, mehrere „Anzeichen für eine Grenzüberschreitung zur unzulässigen Wahlwerbung“.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag auf pnn.de!

Lesen Sie auch „Kein Sommermärchen“ auf pnn.de!

Zur Erinnerung lesen sie auch: „Anzeige gegen Finanzminister Görke“

Zur Erinnerung lesen Sie weiterhin: „Doch Verquickung: Görke bloggt mit Krämer-Bildern“

Advertisements

25 Jahre Deutsche Einheit – Einheitsfeier entzweit Potsdam

CDU und Grüne kritisieren die von der Stadt Potsdam veranstaltete Themenreihe „25 Jahre Deutsche Einheit“, sie finden diese zu einseitig. Die Stadt verteidigt sich mit vagen Aussagen.

Die Glienicker Brücke als Symbol der Teilung. Die Themenreihe „25 Jahre Deutsche Einheit“ beleuchtet Aspekte der Wende- und Nachwendezeit in Potsdam. Foto: Patrick Pleul/dpa
Die Glienicker Brücke als Symbol der Teilung. Die Themenreihe „25 Jahre Deutsche Einheit“ beleuchtet Aspekte der Wende- und Nachwendezeit in Potsdam. Foto: Patrick Pleul/dpa

Potsdam – Die Stadtverwaltung verteidigt ihre Konzeption zu den Themenwochen „25 Jahre Deutsche Einheit“. Wie die Bereichsleiterin für Marketing, Birgit Sommer, am gestrigen Mittwoch vor Journalisten sagte, seien die von der CDU und den Grünen erhobenen Vorwürfe, wonach die Veranstaltungen zu einseitig von Protagonisten der SPD und Linken besetzt seien, völlig unberechtigt. Man habe sich genau überlegt, wer für das Thema agieren könne, das parteipolitische Profil habe dabei keine Rolle gespielt. So sei die Besetzung der Podiumsdiskussion zum Thema „25 Jahre Stadtverordnetenversammlung“ am 20. Oktober, die im Fokus der Kritik liegt, lediglich nach Erfahrungswerten ausgesucht worden.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag auf pnn.de!

Lesen Sie auch „Zoff um Gedenken an 25 Jahre Einheit CDU: Rot-Rot feiert sich selbst“ auf maz-online.de!

 

Jetzt mischt Gysi auch in Krampnitz mit

Gregor Gysi will den Streit um das Kasernenareal Krampnitz beenden. Doch das ist nicht die einzige Angelegenheit in Potsdam, in der der Linken-Politiker aktiv ist.

Gregor Gysi, Oppositionsführer im Bundestag, mischt auch in Potsdam mit. Foto: dpa
Gregor Gysi, Oppositionsführer im Bundestag, mischt auch in Potsdam mit. Foto: dpa

Der noch amtierende Vorsitzende der Linken-Bundestagsfraktion hatte in jüngster Zeit häufiger in Potsdam zu tun – als Anwalt. Insbesondere für seinen Genossen Christian Görke, Finanzminister und Linke-Landeschef in Brandenburg, wird Gysis zunehmendes Engagement als Advokat – auch in Potsdam – infolge seines Rückzugs von politischen Spitzenposten zunehmend zum Problem.

Erst hatte Gysi – wie berichtet – die Käufer des alten Landtags auf dem Brauhausberg bei den Verhandlungen mit Brandenburgs Finanzministerium betreut, was eine Debatte um angebliche „Vetternwirtschaft unter Genossen“ auslöste. Nun wurde bekannt, dass er als Anwalt auch für die in der Immobilienbranche umstrittenen neuen Eigentümer der Krampnitz-Käufer aktiv war.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag auf pnn.de!

Lesen Sie auch stern.de: Gregor Gysi und die Skandalimmobilie!

 

Personalnot schafft Fakten

Brandenburgs Jugendarrest macht früher dicht als geplant. Nun sollen kriminelle Jugendlichen nach Berlin

Helmuth Markov ( Die Linke)  © 2015 Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz
Helmuth Markov ( Die Linke) © 2015 Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz

Potsdam – Brandenburgs Jugendrichter können vorerst keine kriminellen Jugendlichen mehr in den Jugendarrest schicken. Seit Mittwoch ist die Jugendarrestanstalt in Königs Wusterhausen geschlossen. Grund ist akuter Personalmangel. Entsprechende PNN-Informationen bestätigte ein Sprecher von Justizminister Helmuth Markov (Linke) auf Anfrage.

Demnach konnte die ohnehin angespannte Personallage in der Anstalt nicht mehr durch Abordnungen aus anderen Justizvollzugsanstalten kompensiert werden. Zudem ist für die Arrestanstalt besonders ausgebildetes Personal notwendig. Neben mehreren dauererkrankten Vollzugsbeamten hatte sich der Personalmangel durch weitere Krankmeldungen zuletzt noch einmal deutlich verschärft. Bei einem Krisenbesuch in Königs Wusterhausen entschied dann Justizstaatssekretär Ronald Pienkny in dieser Woche gemeinsam mit den Verantwortlichen vor Ort, die Arrestanstalt vorerst zu schließen. Für fünf Arrestanten wurde der Arrest damit unterbrochen.

Ein Minister-Brief an die lieben Genossen

Erst gab es Ärger um die Sommertour von Finanzminister Christian Görke, nun wird Justizminister Helmuth Markov kritisiert: Hat Brandenburgs Linke ein Problem mit der Trennung von Amt und Partei?

Justizminister Helmuth Markov in der Kritik Foto: dpa
Justizminister Helmuth Markov in der Kritik Foto: dpa

Potsdam – Nach der Affäre um die Sommertour von Finanzminister Christian Görke (Linke) mitten im Landtagswahlkampf muss sich nun auch sein Genosse, Brandenburgs Justizminister Helmuth Markov, Vorwürfen erwehren, es nicht so genau zu nehmen mit der Trennung von Amt und Partei. Das Abstimmungsverhalten der Linken im Bundestag zur Verlängerung des Griechenland-Rettungspakets vor anderthalb Wochen war Markov jedenfalls ein ganz besonderes Anliegen. Gemeinsam mit seinem thüringischen Amtskollegen Benjamin-Immanuel Hoff schrieb er in seiner Funktion als Minister einen Brief samt Landeswappen und der Anschrift des Ministeriums als Absender – adressiert an die Parteivorsitzenden und an die Linksfraktion im Bundestag. Darin werben beide ihre Genossen in Partei und Fraktion, der Verlängerung der Griechenlandkredite zuzustimmen. Tatsächlich stimmten die meisten Linken zu.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf pnn.de!

 

Anzeige gegen Finanzminster Görke

Die Bürgerinitiative Politik für die Mitte hat Anzeige erstattet

Wahlkreuz(abwahl2014) Es ging nicht anders. Es gab keine Zeichen von Finanzminister Görke.  Wir mussten reagieren.  Görke hat sein Amt missbraucht, Parteigenossen protegiert und Landesmittel für seinen Wahlkampf missbraucht.

Der Anzeigetext lautet: „Wie in den Medien berichtet hatte das brandenburgische Finanzministerium Sascha Krämer, LINKE-Parteichef in Potsdam, für die Sommertour des Ministers als Fotograf beschäftigt. Krämer erhielt hierfür einen Honorarvertrag. Der Vertrag soll nach Aussagen der Sprecherin des Finanzministeriums, Ingrid Mattern, den Auftrag enthalten, auf der Sommertour des Ministers Fotos für die Internetseite des Finanzministeriums zu machen.
Minister Christian Görke sagte in der Ausgabe vom 25. August 2014, der Potsdamer Neuesten Nachrichten: “Es gibt keine Verquickung von Partei und Finanzministerium.”
Aber eben diese Verquickung scheint es doch zu geben. Die von Krämer geschossenen Fotos zierten eben nicht nur die Seite des Finanzministeriums, wo man in der Vergangenheit eigentlich weniger mit Bildern gearbeitet hat, sondern wurden auch auf der Homepage des Spitzenkandidaten Christian Görke (http://www.christian-goerke.de/) benutzt. Dies geschah nicht mit Verweisen zu Beiträgen des Ministeriums.
Die Bilder wurden unter der Rubrik “Görke bloggt” in nette Berichte von seinen Tagestouren eingebunden. Die Internetseite wird vom Landesverband der LINKEn in Brandenburg betrieben.
Noch am selben Tag hat der Minister eiligst den Vertrag mit Krämer rückabwickeln lassen und zahlt das Honorar an Krämer selbst, wie Ministeriumssprecherin Mattern laut dpa erklärte. Allerdings bleibt das Problem des ursprünglichen Vertrages. Teile der Foto-Dokumentation werden und wurden auch vor Rückabwicklung für den Wahlkampf des Spitzenkandidaten Görke und seiner Partei genutzt.
Am Morgen des 26.08.14, 09.00 Uhr: Die Bilder des Bloggs wurden gelöscht. Auch beim Ministerium der Finanzen fehlen nun die Fotos!
Nachweise hier: http://abwahl2014.com/2014/08/25/doch-verquickung-gorke-bloggt-mit-kramer-bildern/  „

Ein Ergebnis ist vor der Wahl kaum zu erwarten. Wir berichten.

 

 

Ministerium als Krämer-Laden

Minister Christian Görke (Die LINKE) – Copy and paste auf Kosten des Steuerzahlers

Porträt Finanzminister Christian Görke © MdF/Johanna Bergmann
Porträt Finanzminister Christian Görke © MdF/Johanna Bergmann

(abwahl2014) Wie in den Medien berichtet hatte das brandenburgische Finanzministerium Sascha Krämer, LINKE-Parteichef in Potsdam, für die Sommertour des Ministers als Fotograf angeheuert. Krämer erhielt hierfür einen Honorarvertrag. Der Vertrag soll nach Aussagen der Sprecherin des Finanzministeriums, Ingrid Mattern, den Auftrag enthalten, auf der Sommertour des Ministers Fotos für die Internetseite des Finanzministeriums zu machen.

Die Opposition warf dem Minister indes “Amtsmissbrauch für Parteizwecke” und “Vetternwirtschaft” vor.

Minister Christian Görke sagte in der heutigen Ausgabe der Potsdamer Neuesten Nachrichten: “Es gibt keine Verquickung von Partei und Finanzministerium.”

Aber eben diese  Verquickung scheint es doch zu geben. Die von Krämer geschossenen Fotos zieren eben nicht nur die dröge Seite des Finanzministeriums, wo man in der Vergangenheit eigentlich weniger mit Bildern gearbeitet hat, sondern werden auch auf der Homepage des Spitzenkandidaten Christian Görke (http://www.christian-goerke.de/) benutzt. Dies geschieht eben auch nicht mit Verweisen zu Beiträgen des Ministeriums. Die Bilder werden unter der Rubrik “Görke bloggt” in nette Berichte von seinen Tagestouren eingebunden.  Die Internetseite wird vom Landesverband der LINKEn in Brandenburg betrieben.

Noch am selben Tag hat der Minister  eiligst den Vertrag mit Krämer rückabwickeln lassen und zahlt das Honorar an Krämer selbst, wie Ministeriumssprecherin Mattern laut dpa erklärte. Allerdings bleibt das Problem des ursprünglichen Vertrages.  Teile der Foto-Dokumentation werden und wurden auch vor Rückabwicklung für den Wahlkampf des Spitzenkandidaten Görke und seiner Partei genutzt.

Am Morgen des 26.08.14, 09.00 Uhr: Die Bilder des Bloggs wurden gelöscht. Auch beim Ministerium der Finanzen fehlen nun die Fotos!  Doch das reicht nicht. Sie waren ja da.

Die Bilder des Blogs und des Ministeriums sehen Sie hier!