Geschichte als Generationsfrage?

Eine Postion von Linda Teuteberg in den Potsdamer Neuesten Nachrichten

Gedanken vor und nach einer Landtagsrede zur Vergangenheitsdebatte in Brandenburg

Linda Teuteberg Foto: Karoline Wolf

Als das neue Jahr anfing, habe ich ein paar Tage gar nicht daran gedacht, dass aus dem alten noch eine jahrzehntealte Hinterlassenschaft übrig geblieben war. Der Bericht jener Kommission, die unser Landesparlament mit den Nachforschungen zur Vergangenheit beauftragt hatte, war Mitte Dezember fertig geworden, aber dann verging sogar Dreikönig, bis er zu Schlagzeilen führte. Da war dann wieder jenes Wort aus einer anderen Zeit: Stasi.

Ich bin im April 1981 geboren. Zu spät zum Glück um zu dem Thema noch viel sagen zu können aus eigenem Erleben. Mein Glück macht die Sache allerdings kompliziert, wenn ich als junge Landtagsabgeordnete aufgefordert werde, etwas zu sagen zu der Sache. Da steht dann jemand, der in Niedersachsen aufgewachsen ist, auf den Landtagsfluren und erzählt Journalisten, dass es doch nicht angehe, wenn so eine junge Brandenburgerin sich anmaße, über Dinge zu reden, die sie gar nicht kennen könne. „Geschichte als Generationsfrage?“ weiterlesen

Ludwig: „Der derzeitige Zustand der SPD unter Platzecks Führung ist desolat“

Die brandenburgische CDU-Vorsitzende, Dr. Saskia Ludwig, äußerte sich in einem Interview mit den Potsdamer Neuesten Nachrichten:

Dr. Saskia Ludwig

„Der derzeitige Zustand der SPD unter Platzecks Führung ist desolat und hat nichts mit verantwortungsvoller Sozialdemokratie zu tun, mit der man vertrauensvoll zusammen arbeiten kann. Unter Platzecks Führung werden weiter Geschäfte mit Speers Vorstandskollegen von Babelsberg 03, wie dem ehemaligen IM Frank Marzcineck und Thilo Steinbach gemacht. Beide spielen in den dubiosen Geschäften um Krampnitz-Kasernen und bei der Brandenburgischen Boden Gesellschaft eine zentrale Rolle. Dabei wäre ein Abbruch der Geschäftsbeziehungen das Mindeste, was man in dieser Situation von Platzeck erwarten kann. Draußen bleibt dabei allein die Glaubwürdigkeit des Ministerpräsidenten. Dies wird sehr wohl in der SPD wahrgenommen und sorgt für Gesprächsstoff. Die SPD-Mitglieder werden in dieser Findungsphase entscheiden müssen, welche Richtung ihre Partei einschlagen soll.“

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