Privatisierung der Brandenburgischen Boden in der Kritik

Nach Sichtung von Unterlagen zur Privatisierung der Brandenburgischen Boden Gesellschaft (BBG) erhebt der CDU-Politiker Dierk Homeyer schwere Vorwürfe gegen das Land. Der CDU-Obmann im Untersuchungsausschuss des Landtags zur Immobilienaffäre sprach am Dienstag von einem „großen Schleiertanz“ und einer „politischen Posse“. Das werde seine Fraktion belegen.

Dierk Homeyer

(dapd) Der Untersuchungsausschuss beleuchtet umstrittene Immobiliengeschäfte des Landes Brandenburg. Dabei geht es insbesondere um die Privatisierung der für die Verwertung von Militärliegenschaften zuständigen BBG im Jahr 2006 sowie den Verkauf der Potsdamer Krampnitz-Kasernen durch die BBG im Jahr 2007. Beide Geschäfte sollen zum finanziellen Nachteil des Landes abgewickelt worden sein. „Privatisierung der Brandenburgischen Boden in der Kritik“ weiterlesen

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Krampnitz-Kasernen unter Wert verkauft

Beim Verkauf der Potsdamer Krampnitz-Kasernen sind dem Land Brandenburg offenbar mindestens 1,5 Millionen Euro entgangen. Der Schaden könnte laut einem neuen Gutachten tatsächlich aber viel höher liegen, berichtete der ‚Tagesspiegel‘ (Dienstagausgabe) am Montag vorab. Das Gutachten sei im Auftrag der Staatsanwaltschaft Potsdam erarbeitet worden.

Potsdam (dapd-lbg) Behördensprecher Helmut Lange bestätigte auf dapd-Anfrage, dass das Gutachten jetzt vorliege. In dem knapp 60-seitigen Papier gehe der vereidigte Sachverständige davon aus, dass der Verkauf der Kasernen zum Nachteil des Landes abgewickelt worden sei. Details nannte Lange allerdings nicht. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Mitarbeiter der Brandenburgischen Boden Gesellschaft (BBG) wegen des Verdachts der Untreue. „Krampnitz-Kasernen unter Wert verkauft“ weiterlesen

Brandenburgische Boden Gesellschaft (BBG) gehört jetzt den Alba-Brüdern – Die PNN berichten

Die in die Immobilien-Affäre verwickelte Brandenburgische Boden Gesellschaft (BBG) hat überraschend neue Eigentümer. Sie ist zum Jahreswechsel über eine Holding an das Kölner Recycling-Unternehmen Interseroh verkauft worden, das unter dem Dach der Alba Group firmiert. Das bestätigte eine Unternehmenssprecherin am Montag. Die Berliner Alba-Brüder Axel und Eric Schweitzer, letzterer ist Präsident der Berliner IHK, halten 75 Prozent der Interseroh-Aktien, Axel Schweitzer ist Vorstandschef bei der Interseroh. Ihnen gehört damit faktisch seit Jahresbeginn die wegen ihrer Verkaufspraktiken bei Landeseigentum ins Visier der Staatsanwaltschaft geratene BBG.

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Der Romeo von der BBG – Die PNN berichten

Ausgerechnet in Brandenburg trifft die Stasi-Beauftragte Ulrike Poppe auf einen früheren Spitzel

Es ist eine Ironie der Geschichte. Ausgerechnet in Brandenburg, wegen seiner laxen Praxis mit dem Stasi-Erbe über Jahre in der Kritik, stößt die Stasi-Beauftragte Ulrike Poppe auf einen früheren Spitzel. „Ich wusste damals schon, dass er ein Romeo war, einer von dreien, die auf mich angesetzt werden sollten“, sagt sie. Gemeint ist Harald Holland-Nell (53), einst Mitarbeiter, Geschäftsführer und heute immer noch Rechtsberater der einst landeseigenen Brandenburgischen Boden Gesellschaft (BBG), deren Privatisierung und Verkaufspraxis von Immobilien in Landesauftrag den Untersuchungsausschuss des Landtags beschäftigt.
Als wären die Vorwürfe nicht genug, bei den Geschäften sei dem Land ein Schaden entstanden, wie es der Rechnungshof für die Krampnitz-Kasernen in Potsdams Norden feststellte und wofür der damalige Finanzminister Rainer Speer (SPD) zuständig war, wird nun ein anderer Verdacht laut. Dass sich alte Stasi-Seilschaften Landeseigentum zugeschanzt haben könnten, was die Opposition glaubt.

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Wirbel nach Stasi-Vorwürfen gegen Marczinek / Platzeck heute im Hauptausschuss wegen Speer-Affären – Die PNN berichten

Opposition für Stopp aller BBG-Verkäufe

In Brandenburgs Affäre um politisch-private Altlasten und zweifelhafte Freunde seines Ex-Ministers und Vertrauten Rainer Speer gerät Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) weiter unter Druck: Nachdem nun auch noch Stasi-Enthüllungen bei der Brandenburgischen Boden Gesellschaft (BBG) folgten, die schon wegen des Verkaufs der Krampnitz-Kaserne unter Wert ins Zwielicht geraten ist, wird aus allen Landtagsfraktionen die Aufkündigung des Millionen-Vertrages mit dem Immobilienverwerter des Landes verlangt. CDU, FDP und Grüne wollen die Hinweise auf alte Stasi-Seilschaften durch den Untersuchungsausschuss prüfen lassen, der am Dienstag den weiteren Fahrplan festklopfte. „Die Geflechte müssen aufgeklärt werden“, sagt CDU-Chefin Saskia Ludwig. Einhellig fordert die Opposition den Regierungschef auf, sein bisheriges Schweigen zu den Speer-Affären zu beenden.

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Brandenburgs Makler mit Stasi-Makel