Pannenstart für neue Schulbehörde in Brandenburg

Zum Start gibt es weder einen Chef, noch ein Gebäude: Das neue Landesschulamt wird zum Problem für Brandenburgs Bildungsministerin Martina Münch (SPD).

Ohne Präsidentin, und nun plötzlich auch noch ohne Gebäude: Der Start des neuen Landesschulamtes für Brandenburg, das am 1.Oktober seine Arbeit aufnehmen soll, ist schon wieder gefährdet. Und das wenige Wochen vor der Landtagswahl. Das Haus in Potsdam, in dem Bildungsministerin Martina Münch (SPD) die neue Behörde unterbringen wollte, steht nach Tagesspiegel-Recherchen nicht zur Verfügung. Zudem muss das Landesamt, künftig verantwortlich für 16 000 Lehrer, ohne Führung starten. Der Versuch der Ministerin, die eigene Büroleiterin ohne Ausschreibung zur Präsidentin zu machen, wurde von Regierungschef Dietmar Woidke (SPD) nach einem Veto des Linke-Koalitionspartners gestoppt.

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Razzia bei früherer Landesfirma BBG

Die Staatsanwaltschaft Potsdam hat am Donnerstag die Geschäftsräume der Brandenburgische Bodenverwertungsgesellschaft (BBG) in Wünsdorf durchsucht. Grund sind die Ermittlungen zum Verkauf landeseigener Flächen in Bad Saarow (Oder-Spree).

Potsdam – Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft den PNN sagte, wird gegen mehrere „Verantwortliche der BBG“ wegen des Verdachts auf Untreue ermittelt. „Möglicherweise sind Grundstücke unter Wert verkauft worden zum Schaden des Landes Brandenburg“, sagte der Behördensprecher. Die BBG-Mitarbeiter hätte die Unterlagen – ein Aktenordner sowie Notizen und handschriftliche Aufzeichnungen – freiwillig herausgegeben.

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